Meinungen

Die – nur als keinen Überblick –  zu verstehenden Warnungen können vielfach fortgesetzt werden, sprengen aber sowohl den Rahmen, als auch die Intention dieser Internetseite.

Eine der besten Ansichten zu den Folgen verfehlter €uro-Politik und die Auswirkungen auf die Bürger der Bundesrepublik stammt von Daniel Stelter; Daniel Stelter ist als Mitglied der Meinungsmacher des manager-magazin.de Verfasser und Autor des Artikels „Wie Euro, EZB und Politik Deutschland ruinieren“. Seine Ansichten sind öffentlich zugänglich.

Auszugsweise hier sein Ansichtskompendium als Resümmee bis zum Dezember 2018:

….Umso ärgerlicher ist es, dass die Politik nicht nur tatenlos zusieht, wie unsere Ersparnisse, falsch angelegt, erodieren, sondern auch noch bereitwillig die Ersparnisse opfert, um ein vorhandenes Geschäftsmodell zu stützen. Während Länder wie die Schweiz, Singapur und Norwegen gezielt werthaltige Forderungen und Vermögenswerte kaufen, sind wir bereitwillig die Finanziers von Schuldnern, die uns am Ende im Regen stehen lassen. Spätestens seit 2009 ist diese simple Mechanik allen nüchternen Beobachtern klar. Doch unsere Politik sieht zu und lässt es geschehen.

Auch die sichere Rente ist eine Illusion. Während sich die Politik für die „Schwarze Null“ feiert, die auch nur die Folge der tiefen Zinsen und nicht besonderer Sparanstrengungen ist, explodieren die verdeckten Schulden des Staates förmlich. Berücksichtigt man die ungedeckten Zusagen für künftige Renten-, Pensions- und Gesundheitszahlungen, liegt die deutsche Staatsverschuldung mit 161 Prozent vom BIP deutlich über der italienischen. Diese Lücke kann nur über höhere Abgaben und Leistungskürzungen geschlossen werden.

…“Versagen wir schon bei der eigentlich einfachen Aufgabe, ordentlich vorzusorgen (staatliche Versorgung) und unsere hart erarbeiteten Ersparnisse gut anzulegen, sollten wir wenigstens die Grundlage auch für ein hohes Einkommen in Zukunft legen. Voraussetzungen dafür wären Investitionen in Infrastruktur und Bildung, verbunden mit einer Einwanderungspolitik, die sich an unseren ökonomischen Erfordernissen orientiert. Eine Gesellschaft von Rentnern, die ihre Ersparnisse verloren hat, kann nichts weniger gebrauchen als schlechte Infrastruktur, Unternehmen, denen qualifizierte Mitarbeiter fehlen und Migranten, die von Transferzahlungen leben.

Doch genau hier versagt unsere Politik ebenfalls eklatant. Straßen verfallen, schnelles Internet kennt man nur aus anderen Ländern und das Bildungsniveau befindet sich im Sturzflug. Migration in die Sozialkassen wird zu einer dauerhaften Belastung, abgesehen von den Folgen für sozialen Zusammenhalt und innere Sicherheit.

In Zukunft werden weniger Einkommen entstehen. Ein guter Teil davon wird verwendet werden müssen, um die zum Folgen der Migration zu bewältigen und damit an anderer Stelle fehlen.“

…“Damit stehen wir vor enormen Herausforderungen. Unsere Wirtschaftskraft wird, allein bedingt durch die demografische Entwicklung, in den kommenden Jahren sinken. Die Belastungen für die alternde Gesellschaft werden steigen, während die Art der Zuwanderung, wie wir sie heute zulassen und befördern, die Belastungen zusätzlich erhöhen. Zeitgleich dürften in den kommenden Jahren die Verluste aus Euro-Politik und falscher Exportorientierung nicht nur in der Theorie bestehen, sondern Realität werden – auf welchem Weg (Ausfälle, Restrukturierung, Inflation) auch immer.

Tritt dies ein, sind politische Verwerfungen in einem Ausmaß denkbar, wie wir sie uns heute nicht vorstellen können. Die CDU dürfte dasselbe Schicksal erleiden, wie die Democrazia Christiana in Italien und die SPD, wie die Sozialisten in Frankreich: Den völligen Untergang! Sind es doch die beiden Parteien, die uns das Schlamassel, auf das wir zusteuern, eingebrockt haben. Gewinner werden die radikalen Kräfte zur linken wie zur rechten sein.

 

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